Grauer Star OP in Ulm: Kataraktoperation und Kunstlinsen

Sie sehen zunehmend verschwommen, fühlen sich schneller geblendet oder haben bereits die Diagnose Grauer Star (Katarakt) erhalten? Im Augenzentrum Ulm untersuchen wir Ihre Augen, beraten Sie zur Kataraktoperation und unterstützen Sie bei der Auswahl einer geeigneten Kunstlinse.

Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Augenlinse zunehmend ein. Dadurch können Sehschärfe, Kontrastsehen und Farbwahrnehmung nachlassen. Wenn die Linsentrübung das Sehen deutlich beeinträchtigt, kann die natürliche Linse bei einer Kataraktoperation entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt werden.

Im Augenzentrum Ulm werden jährlich rund 1.200 ambulante Kataraktoperationen durchgeführt. Von der Voruntersuchung und Augenvermessung über die Linsenberatung und Operation bis zur Nachsorge begleiten wir Patientinnen und Patienten durch die einzelnen Behandlungsschritte.

Grauer Star kurz erklärt: Bei einer Katarakt trübt sich die natürliche Augenlinse. Typisch sind verschwommenes Sehen und zunehmende Blendempfindlichkeit. Bei einer Grauer-Star-Operation wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse, eine sogenannte Intraokularlinse (IOL), ersetzt.

Was ist der Graue Star?

Der Graue Star, medizinisch Katarakt, bezeichnet eine Trübung der natürlichen Augenlinse.

Die Linse befindet sich hinter Iris und Pupille. Gemeinsam mit der Hornhaut bündelt sie das einfallende Licht, damit auf der Netzhaut ein möglichst scharfes Bild entstehen kann.

Mit zunehmender Trübung gelangt das Licht nicht mehr ungehindert durch die Linse. Das Sehen kann dadurch unschärfer und kontrastärmer werden.

Die häufigste Form ist die altersbedingte Katarakt. Sie entwickelt sich meist langsam über einen längeren Zeitraum.

Welche Symptome verursacht ein Grauer Star?

Ein Grauer Star verursacht üblicherweise keine Schmerzen. Die Veränderungen des Sehens entwickeln sich häufig schleichend.

Typische Beschwerden können sein:

  • verschwommenes oder unscharfes Sehen
  • zunehmendes Schleiersehen
  • stärkere Blendempfindlichkeit
  • schlechteres Sehen bei Dämmerung und Dunkelheit
  • Lichtkränze um Lichtquellen
  • schwächer wahrgenommene Farben und Kontraste
  • häufigere Veränderungen der Brillenstärke
  • Schwierigkeiten beim Lesen
  • Unsicherheit beim Autofahren, insbesondere nachts

Da auch andere Augenerkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können, sollte eine zunehmende Sehverschlechterung augenärztlich untersucht werden.

Wie entsteht ein Grauer Star?

Die häufigste Ursache ist die natürliche Alterung der Augenlinse. Mit zunehmendem Lebensalter verändern sich Struktur und Transparenz der Linse.

Daneben können weitere Faktoren die Entstehung einer Katarakt begünstigen, beispielsweise bestimmte Augenerkrankungen, Verletzungen des Auges oder bestimmte Medikamente.

Eine augenärztliche Untersuchung zeigt, ob tatsächlich eine Linsentrübung vorliegt und wie stark sie das Sehvermögen beeinträchtigt.

Grauer Star und Grüner Star: Was ist der Unterschied?

Trotz der ähnlichen Bezeichnung handelt es sich um unterschiedliche Augenerkrankungen.

Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Augenlinse. Dadurch nimmt die Sehqualität zunehmend ab.

Beim Grünen Star (Glaukom) wird dagegen der Sehnerv geschädigt. Ein erhöhter Augeninnendruck kann dabei eine Rolle spielen.

Diagnostik und Behandlung unterscheiden sich deshalb grundlegend.

Wann sollte ein Grauer Star operiert werden?

Es gibt keinen festen Zeitpunkt, der für alle Menschen gleichermaßen gilt.

Entscheidend ist vor allem, wie stark die Linsentrübung das Sehvermögen und den persönlichen Alltag beeinträchtigt.

Eine Operation kann beispielsweise erwogen werden, wenn:

  • Lesen zunehmend schwierig wird
  • Gesichter schlechter erkannt werden
  • die Blendempfindlichkeit deutlich zunimmt
  • das Sehen bei Dunkelheit schlechter wird
  • Autofahren schwieriger oder unsicherer wird
  • Beruf und Alltag durch das schlechtere Sehen beeinträchtigt werden
  • eine neue Brille keine ausreichende Verbesserung mehr ermöglicht
  • medizinische Gründe für eine Operation sprechen

Eine beginnende Katarakt muss deshalb nicht automatisch sofort operiert werden. Bei der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen, wie ausgeprägt die Linsentrübung ist und ob eine Operation bereits sinnvoll erscheint.

Kann man Grauen Star ohne Operation behandeln?

Im frühen Stadium kann eine angepasste Brille das Sehvermögen teilweise verbessern. Auch gute Beleuchtung kann bestimmte Alltagssituationen erleichtern.

Die eingetrübte Augenlinse selbst wird dadurch jedoch nicht wieder transparent. Auch Augentropfen können eine bereits eingetrübte natürliche Linse nicht wieder klar machen.

Wenn die Katarakt das Sehen deutlich beeinträchtigt, ist die Operation die etablierte Behandlung. Dabei wird die getrübte natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt.

Voruntersuchung zur Grauer-Star-OP

Eine sorgfältige Voruntersuchung ist die Grundlage für die Operationsplanung.

Dabei beurteilen wir nicht nur die Linsentrübung, sondern auch weitere Strukturen des Auges. Veränderungen an Hornhaut, Makula, Netzhaut oder Sehnerv können beeinflussen, welches Sehergebnis nach einer Operation realistisch erwartet werden kann.

Je nach Befund können zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein.

Augenvermessung und Biometrie

Vor der Kataraktoperation wird das Auge genau vermessen.

Besonders wichtig ist die Biometrie. Dabei werden Eigenschaften des Auges bestimmt, die für die Berechnung der benötigten Kunstlinse relevant sind.

Zusammen mit weiteren Untersuchungsergebnissen bilden diese Messwerte die Grundlage für die Auswahl und Berechnung der Intraokularlinse.

Auch eine vorhandene Hornhautverkrümmung sowie die persönlichen Sehgewohnheiten können bei der Linsenplanung berücksichtigt werden.

Wie läuft eine Grauer-Star-Operation ab?

Bei der Kataraktoperation wird die getrübte natürliche Augenlinse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.

1. Vorbereitung und Betäubung

Das Auge wird für den Eingriff vorbereitet und betäubt. Welche Form der Betäubung im individuellen Fall geeignet ist, wird vor der Operation besprochen.

2. Zugang zur Augenlinse

Über einen kleinen Zugang erreicht der Operateur die natürliche Augenlinse.

3. Entfernung der getrübten Linse

Die getrübte Linse wird entfernt. Die natürliche Linsenkapsel bleibt dabei nach Möglichkeit erhalten.

4. Einsetzen der Kunstlinse

Anstelle der natürlichen Linse wird eine klare Intraokularlinse (IOL) eingesetzt. Sie verbleibt dauerhaft im Auge und übernimmt die optische Funktion der entfernten Linse.

5. Kontrolle und Nachsorge

Nach dem Eingriff wird das Auge kontrolliert. Weitere Kontrolltermine dienen dazu, den Heilungsverlauf zu beurteilen.

Wie lange dauert eine Kataraktoperation?

Der eigentliche operative Eingriff dauert häufig nur kurze Zeit. Hinzu kommen Vorbereitung, Betreuung vor und nach der Operation sowie die anschließende Kontrolle.

Die genaue Dauer hängt vom individuellen Eingriff und den medizinischen Voraussetzungen ab.

Da die Kataraktoperation in der Regel ambulant durchgeführt wird, können Patientinnen und Patienten normalerweise am selben Tag wieder nach Hause gehen.

Welche Kunstlinse ist die richtige?

Die Auswahl der Kunstlinse ist ein wichtiger Bestandteil der Operationsplanung.

Welche Linse geeignet ist, hängt unter anderem ab von:

  • den anatomischen Eigenschaften des Auges
  • den Ergebnissen der Augenvermessung
  • einer vorhandenen Hornhautverkrümmung
  • möglichen weiteren Augenerkrankungen
  • den persönlichen Sehgewohnheiten
  • beruflichen Anforderungen
  • häufigen Tätigkeiten im Alltag
  • den Erwartungen an das Sehen ohne Brille

Es gibt deshalb nicht die eine „beste“ Kunstlinse für alle Patientinnen und Patienten.

Entscheidend ist, welche Lösung medizinisch zum Auge und funktionell zum persönlichen Alltag passt.

Monofokallinse

Eine Monofokallinse besitzt einen festgelegten optischen Schwerpunkt.

Häufig wird sie so berechnet, dass ein gutes Sehen in der Ferne angestrebt wird. Für den Nahbereich wird dann in der Regel weiterhin eine Lesebrille benötigt.

Welche Zielentfernung sinnvoll ist, wird vor der Operation individuell besprochen.

Torische Linse bei Hornhautverkrümmung

Bei einer relevanten Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) kann eine torische Kunstlinse infrage kommen.

Sie besitzt eine zusätzliche zylindrische Korrektur und kann dadurch einen bestehenden Astigmatismus teilweise ausgleichen.

Ob eine torische Linse geeignet ist, wird anhand genauer Messungen beurteilt.

EDOF-Linse

EDOF-Linsen sind Kunstlinsen mit einem erweiterten Fokusbereich.

Sie können für Menschen interessant sein, die neben dem Sehen in der Ferne auch einen größeren nutzbaren Zwischenbereich wünschen, beispielsweise für bestimmte Tätigkeiten am Computer.

Auch nach dem Einsetzen einer EDOF-Linse kann weiterhin eine Brille für bestimmte Sehentfernungen erforderlich sein.

Multifokallinse

Multifokallinsen verteilen das einfallende Licht auf mehrere Sehbereiche.

Bei geeigneten Voraussetzungen kann dadurch eine größere Unabhängigkeit von einer Brille erreicht werden.

Mögliche Nachteile können beispielsweise Lichtphänomene wie Halos oder Veränderungen der Kontrastwahrnehmung sein. Deshalb ist eine sorgfältige Untersuchung und Beratung besonders wichtig.

Welche Kunstlinse passt zu meinem Alltag?

Die Entscheidung sollte nicht allein davon abhängen, welche Linse technisch die meisten Sehbereiche bietet.

Wichtiger ist die Frage, welche Linse zu Ihren Augen und Ihren persönlichen Anforderungen passt.

Wer beispielsweise häufig nachts Auto fährt, viel am Bildschirm arbeitet, gerne liest oder möglichst wenig auf eine Brille angewiesen sein möchte, kann unterschiedliche Prioritäten haben.

Auch bestehende Erkrankungen von Hornhaut, Makula, Netzhaut oder Sehnerv können die Auswahl beeinflussen.

Im Augenzentrum Ulm besprechen wir deshalb sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen der verschiedenen Linsenkonzepte.

Ist eine Grauer-Star-Operation schmerzhaft?

Das Auge wird vor dem Eingriff betäubt, sodass die Operation möglichst schmerzarm durchgeführt werden kann.

Wahrnehmungen wie Licht, Bewegung oder ein Druckgefühl können während des Eingriffs dennoch möglich sein.

Welche Form der Betäubung vorgesehen ist, wird vor der Operation erklärt.

Welche Risiken hat eine Kataraktoperation?

Die Kataraktoperation gehört zu den häufig durchgeführten Eingriffen der Augenheilkunde. Trotzdem handelt es sich um eine Operation, bei der Komplikationen auftreten können.

Mögliche Risiken sind unter anderem:

  • Entzündungen oder Infektionen
  • Veränderungen des Augeninnendrucks
  • Schwellungen im Auge
  • Blutungen
  • Probleme bei der Wundheilung
  • Veränderungen an Netzhaut oder Makula
  • Abweichungen vom angestrebten Brechungsergebnis
  • Nachstar

Welche Risiken im persönlichen Fall relevant sind, hängt vom Zustand des Auges und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Vor dem Eingriff erfolgt deshalb eine individuelle ärztliche Aufklärung über Nutzen, Behandlungsalternativen und mögliche Risiken.

Was passiert nach der Grauer-Star-Operation?

Nach der Operation beginnt die Heilungsphase.

Verordnete Augentropfen sollten genau nach ärztlicher Anweisung angewendet und vereinbarte Kontrolltermine eingehalten werden.

Darüber hinaus erhalten Sie individuelle Hinweise dazu, wie das operierte Auge während der Heilungsphase geschützt werden sollte.

Insbesondere sollte nicht am operierten Auge gerieben werden. Die ärztlichen Empfehlungen zu körperlicher Belastung, Augenhygiene und weiteren Aktivitäten sollten eingehalten werden.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Nach einer Kataraktoperation darf nicht automatisch sofort wieder selbst Auto gefahren werden.

Entscheidend ist, ob das Sehvermögen nach dem Eingriff ausreichend ist und die geltenden Anforderungen an die Fahrtüchtigkeit erfüllt werden.

Bei den Nachkontrollen kann beurteilt werden, wann eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr wieder möglich ist.

Wann kann eine neue Brille angepasst werden?

Die Sehwerte können sich während der Heilungsphase noch verändern.

Eine endgültige Brillenbestimmung erfolgt deshalb üblicherweise erst, wenn sich die Sehwerte ausreichend stabilisiert haben.

Wann der richtige Zeitpunkt erreicht ist, wird bei den Nachkontrollen beurteilt.

Was ist ein Nachstar?

Ein Nachstar kann einige Zeit nach einer Kataraktoperation entstehen.

Dabei wird nicht die eingesetzte Kunstlinse erneut trüb. Stattdessen verändert sich die natürliche Linsenkapsel, in der die Kunstlinse sitzt.

Mögliche Beschwerden sind:

  • erneut verschwommenes Sehen
  • Schleiersehen
  • stärkere Blendempfindlichkeit
  • nachlassende Sehschärfe

Ein behandlungsbedürftiger Nachstar kann häufig mit einem speziellen Laserverfahren behandelt werden. Die Kunstlinse verbleibt dabei im Auge.

Welche Beschwerden nach der Operation sind Warnzeichen?

Nach der Operation erhalten Sie konkrete Informationen darüber, welche Beschwerden während der Heilungsphase auftreten können und wann Sie sich ärztlich melden sollten.

Bei plötzlich deutlich schlechterem Sehen, starken oder zunehmenden Schmerzen, ausgeprägter Rötung oder Schwellung sowie neu auftretenden Lichtblitzen, vielen schwarzen Punkten oder einem Schatten beziehungsweise Vorhang im Gesichtsfeld sollte umgehend eine augenärztliche Abklärung erfolgen.

Bei Unsicherheit sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden.

Häufige Fragen zur Grauer-Star-Operation

Muss jeder Graue Star operiert werden?

Nein. Eine leichte Linsentrübung ohne relevante Einschränkungen kann zunächst beobachtet werden. Entscheidend sind der individuelle Befund und die Auswirkungen auf das Sehvermögen und den Alltag.

Kann der Graue Star nach der Operation zurückkommen?

Die entfernte natürliche Augenlinse kann nicht erneut eintrüben. Es kann sich jedoch ein sogenannter Nachstar entwickeln.

Wie lange bleibt eine Kunstlinse im Auge?

Eine Intraokularlinse ist grundsätzlich für einen dauerhaften Verbleib im Auge vorgesehen. Ein routinemäßiger Austausch ist normalerweise nicht erforderlich.

Brauche ich nach der Operation noch eine Brille?

Das hängt von der eingesetzten Kunstlinse, dem angestrebten Brechungsergebnis und den individuellen Eigenschaften des Auges ab. Auch bei speziellen Kunstlinsen kann für bestimmte Entfernungen oder Tätigkeiten weiterhin eine Brille erforderlich sein.

Werden beide Augen gleichzeitig operiert?

Die Operationsplanung erfolgt individuell. Häufig werden beide Augen an unterschiedlichen Terminen operiert.

Kann eine Brille den Grauen Star beseitigen?

Nein. Eine neue Brille kann im frühen Stadium das Sehvermögen teilweise verbessern. Die eigentliche Linsentrübung wird dadurch nicht beseitigt.

Gibt es Augentropfen gegen den Grauen Star?

Eine bereits eingetrübte natürliche Augenlinse lässt sich durch Augentropfen nicht wieder transparent machen.

Wie schnell kann ich nach der Operation wieder sehen?

Das Sehvermögen kann sich bereits nach kurzer Zeit verbessern, der individuelle Heilungsverlauf ist jedoch unterschiedlich. Bis sich das endgültige Sehergebnis stabilisiert, kann weitere Zeit erforderlich sein.

Grauer-Star-Operation im Augenzentrum Ulm

Sie haben die Diagnose Grauer Star erhalten oder bemerken zunehmend verschwommenes Sehen und eine stärkere Blendempfindlichkeit?

Im Augenzentrum Ulm untersuchen wir Ihre Augen und besprechen mit Ihnen, ob eine Kataraktoperation bereits sinnvoll ist.

Ein Schwerpunkt liegt auf der individuellen Planung. Dazu gehören die genaue Augenvermessung, die Beratung zu unterschiedlichen Kunstlinsen sowie die strukturierte Nachsorge.

Im Augenzentrum Ulm werden jährlich rund 1.200 ambulante Kataraktoperationen durchgeführt.

Dr. med. Oliver Schütte

Dr. med. Oliver Schütte ist Facharzt für Augenheilkunde und Kataraktchirurg am Augenzentrum Ulm. Zu seinen operativen Schwerpunkten gehört die Kataraktchirurgie.

Gemeinsam mit dem Team begleitet er Patientinnen und Patienten von der Voruntersuchung über die Linsenberatung und Operation bis zur Nachsorge.

Termin zur Grauer-Star-Untersuchung in Ulm

Augenzentrum Ulm MVZ GmbH
Glöcklerstraße 1
89073 Ulm

Telefon Terminvergabe: 0731 1405960
Beratung Grauer Star: 0731 38853071

Weitere Standorte befinden sich in Ulm-Wiblingen und Blaustein.

Medizinisch geprüft

Dr. med. Oliver Schütte
Facharzt für Augenheilkunde und Kataraktchirurg
Augenzentrum Ulm

Zuletzt fachlich geprüft: September 2026

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information über den Grauen Star und die Kataraktoperation. Sie ersetzen keine individuelle augenärztliche Untersuchung, Diagnose, Beratung oder persönliche ärztliche Aufklärung vor einem operativen Eingriff.

Mehr zur Grauer-Star-Operation

Torische Linse bei Hornhautverkrümmung

Bei einer relevanten Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) kann eine torische Kunstlinse infrage kommen.

Sie besitzt eine zusätzliche zylindrische Korrektur und kann dadurch eine vorhandene Hornhautverkrümmung teilweise ausgleichen.

Ob eine torische Linse geeignet ist, wird anhand genauer Messungen beurteilt.

Torische Linse

Monofokallinse, die klassische Kunstlinse

Eine Monofokallinse besitzt einen definierten optischen Schwerpunkt.

Häufig wird die Linsenstärke so gewählt, dass nach der Operation ein gutes Sehen in der Ferne angestrebt wird. Für den Nahbereich wird dann normalerweise weiterhin eine Lesebrille benötigt.

Welche Zielrefraktion sinnvoll ist, wird vor der Operation individuell besprochen.

Multifokallinse

EDOF-Linsen: erweiterter Sehbereich

EDOF-Linsen sind Kunstlinsen mit einem erweiterten Fokusbereich.

Sie können insbesondere für Menschen interessant sein, die neben dem Sehen in der Ferne einen größeren nutzbaren Zwischenbereich wünschen, beispielsweise für bestimmte Tätigkeiten am Computer.

Auch bei diesen Linsen können weiterhin Brillen erforderlich sein. Vorteile und mögliche Einschränkungen sollten deshalb individuell besprochen werden.

EDOF-Linse

Grauer Star, Symptome, Behandlung und der richtige Zeitpunkt für eine Operation 22. Juni 2026