Grauer Star: Katarakt-Operation in Ulm, medizinisch und verständlich erklärt
Eine zunehmende Blendempfindlichkeit, blassere Farben oder eine unscharfe Sicht trotz aktueller Brille können auf einen Grauen Star hinweisen. Medizinisch wird die fortschreitende Eintrübung der natürlichen Augenlinse als Kataraktbezeichnet.
Der Graue Star entwickelt sich meistens langsam. Viele Betroffene gewöhnen sich zunächst an die schleichende Verschlechterung und bemerken erst spät, wie stark ihre Sehqualität bereits eingeschränkt ist. Besonders häufig fallen Probleme beim Autofahren in der Dämmerung, beim Lesen, bei Gegenlicht oder beim Erkennen von Gesichtern auf.
Mit Medikamenten oder Augentropfen lässt sich eine bereits eingetrübte Augenlinse nicht wieder aufklaren. Wenn die Katarakt den Alltag beeinträchtigt, kann die getrübte natürliche Linse operativ entfernt und durch eine individuell berechnete Kunstlinse ersetzt werden. Die Operation ist die einzige wirksame Behandlung des Grauen Stars.
Wichtig: Nicht jede Sehverschlechterung wird durch einen Grauen Star verursacht. Auch Erkrankungen der Netzhaut, der Hornhaut oder des Sehnervs können ähnliche Beschwerden hervorrufen. Deshalb ist vor jeder Behandlungsentscheidung eine vollständige augenärztliche Untersuchung notwendig.
Sehen Sie zunehmend unscharf oder fühlen Sie sich beim Autofahren unsicher?
Lassen Sie untersuchen, ob ein Grauer Star oder eine andere Augenerkrankung hinter Ihren Beschwerden steckt. Im Rahmen der Voruntersuchung werden die Augen medizinisch beurteilt und – wenn eine Operation infrage kommt – präzise vermessen.
Termin zur Katarakt-Voruntersuchung im Augenzentrum Ulm vereinbaren
Entscheidungshilfe bei Grauem Star: Ist eine Operation jetzt sinnvoll?
Die Diagnose Grauer Star wirft bei vielen Betroffenen zunächst Unsicherheiten auf. Häufig geht es dabei um die Frage, ob eine Operation bereits notwendig ist oder ob die weitere Entwicklung zunächst beobachtet werden kann. Ebenso wichtig sind mögliche Verbesserungen des Sehvermögens, persönliche Erwartungen an den Eingriff und die damit verbundenen Risiken.
Diese Entscheidungshilfe unterstützt Sie dabei, Ihre aktuelle Situation besser einzuschätzen. Sie stellt die Möglichkeiten „weiter beobachten“ und „operieren lassen“ verständlich gegenüber und hilft Ihnen, persönliche Beschwerden, Wünsche und Bedenken festzuhalten.
Die Informationen können ein ärztliches Gespräch sinnvoll vorbereiten, ersetzen jedoch keine individuelle Untersuchung oder medizinische Beratung. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen sollte gemeinsam mit Ihrer Augenärztin oder Ihrem Augenarzt getroffen werden. Dabei werden neben dem Befund auch Ihre Sehprobleme im Alltag, mögliche Begleiterkrankungen und Ihre persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt.
Die Entscheidungshilfe können Sie hier herunterladen, ausdrucken und in Ruhe ausfüllen:
Was ist ein Grauer Star?
Die natürliche Augenlinse befindet sich hinter der Pupille. Gemeinsam mit der Hornhaut bündelt sie das einfallende Licht, damit auf der Netzhaut ein möglichst scharfes Bild entsteht.
Bei einem Grauen Star verändern sich die Struktur und die Transparenz der Augenlinse. Die Linse wird zunehmend trüb. Das einfallende Licht wird dadurch gestreut und erreicht die Netzhaut nicht mehr in der erforderlichen Qualität.
Die Folgen betreffen nicht nur die Sehschärfe. Auch das Kontrastsehen, die Farbwahrnehmung, das räumliche Sehen und die Orientierung bei ungünstigen Lichtverhältnissen können beeinträchtigt sein.
Die häufigste Form ist die altersbedingte Katarakt. Sie entsteht durch natürliche Veränderungen der Linsenproteine und des Linsenstoffwechsels. Grundsätzlich kann ein Grauer Star jedoch auch bei jüngeren Menschen auftreten.
Welche Symptome verursacht ein Grauer Star?
Die Beschwerden entwickeln sich üblicherweise über Monate oder Jahre. Häufig sind beide Augen betroffen, wobei die Katarakt auf einem Auge stärker ausgeprägt sein kann.
Typische Beschwerden sind:
- verschwommenes, nebliges oder verschleiertes Sehen
- nachlassende Kontrastwahrnehmung
- blasser oder gelblich erscheinende Farben
- erhöhte Blendempfindlichkeit
- Lichthöfe um Lampen und Scheinwerfer
- erschwertes Sehen bei Dämmerung und Dunkelheit
- Probleme beim Autofahren, insbesondere nachts
- häufig wechselnde Brillenwerte
- zunehmender Lichtbedarf beim Lesen
- Doppelbilder, die auch beim Abdecken eines Auges bestehen bleiben
- Unsicherheit beim Treppensteigen oder auf unebenem Untergrund
- Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern
Manche Betroffene können vorübergehend wieder ohne Lesebrille lesen. Ursache kann eine durch die Linsenveränderung ausgelöste Zunahme der Kurzsichtigkeit sein. Diese scheinbare Verbesserung bedeutet nicht, dass sich die Katarakt zurückbildet.
Plötzliche Sehbeschwerden sind nicht typisch für einen Grauen Star
Ein altersbedingter Grauer Star verursacht normalerweise keine plötzliche Erblindung und keine starken Augenschmerzen.
Folgende Beschwerden sollten kurzfristig oder notfallmäßig augenärztlich untersucht werden:
- plötzlich deutlich schlechteres Sehen
- starke oder zunehmende Augenschmerzen
- ausgeprägte Augenrötung
- neu auftretende Lichtblitze
- zahlreiche schwarze Punkte oder ein „Rußregen“
- ein dunkler Schatten oder „Vorhang“ im Gesichtsfeld
- eine akute Sehverschlechterung mit Übelkeit oder Kopfschmerzen
Diese Symptome können auf andere, möglicherweise dringlich zu behandelnde Augenerkrankungen hinweisen.
Ursachen und Risikofaktoren
In den meisten Fällen entsteht der Graue Star als Folge natürlicher Alterungsprozesse. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und äußere Einflüsse können seine Entwicklung jedoch begünstigen oder beschleunigen.
Zu den möglichen Risikofaktoren gehören:
- höheres Lebensalter
- Diabetes mellitus
- Augenverletzungen
- frühere Operationen am Auge
- Entzündungen im Augeninneren
- bestimmte angeborene oder erbliche Erkrankungen
- langfristige oder hoch dosierte Kortisonbehandlung
- ausgeprägte Kurzsichtigkeit
- starke UV-Belastung
- Rauchen
- Bestrahlungen im Kopf- oder Augenbereich
Eine Katarakt kann außerdem angeboren sein oder sich bereits im Kindesalter entwickeln. Diese seltenen Formen müssen besonders früh erkannt werden, da eine Linsentrübung die normale Entwicklung des Sehens beeinträchtigen kann.
Kann man einem Grauen Star vorbeugen?
Eine altersbedingte Katarakt lässt sich nicht zuverlässig verhindern. Einige beeinflussbare Risikofaktoren können jedoch reduziert werden.
Sinnvoll sind unter anderem:
- nicht zu rauchen
- bei starker Sonne eine geeignete Sonnenbrille mit UV-Schutz zu tragen
- einen Diabetes möglichst gut einstellen zu lassen
- notwendige Kontrolluntersuchungen bei längerfristiger Kortisonbehandlung wahrzunehmen
- Augenverletzungen durch geeignete Schutzbrillen zu vermeiden
Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Augentropfen können eine bereits bestehende Katarakt nicht beseitigen. Auch Übungen für die Augen machen eine eingetrübte Linse nicht wieder transparent.
Wie wird ein Grauer Star diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt durch eine augenärztliche Untersuchung. Dabei wird nicht nur geprüft, wie stark die Linse eingetrübt ist. Entscheidend ist auch, ob weitere Erkrankungen vorhanden sind, die das Sehvermögen begrenzen oder die Operationsplanung beeinflussen können.
Je nach Ausgangssituation können folgende Untersuchungen erforderlich sein:
Prüfung der Sehschärfe
Die Sehschärfe wird ohne und mit bestmöglicher Brillenkorrektur bestimmt. Dabei zeigt sich, ob sich die Sehverschlechterung noch ausreichend mit einer neuen Brille ausgleichen lässt.
Untersuchung an der Spaltlampe
Mit dem Spaltlampenmikroskop werden Hornhaut, Vorderkammer, Regenbogenhaut und Augenlinse vergrößert beurteilt. Die Ärztin oder der Arzt kann erkennen, wo und wie stark die Linse eingetrübt ist.
Messung des Augeninnendrucks
Der Augeninnendruck wird kontrolliert, um Hinweise auf ein Glaukom beziehungsweise einen Grünen Star zu erfassen.
Untersuchung der Netzhaut
Nach Erweiterung der Pupille werden Netzhaut, Makula und Sehnerv beurteilt. Diese Untersuchung ist wichtig, weil beispielsweise eine altersabhängige Makuladegeneration, diabetische Netzhautveränderungen oder Schäden des Sehnervs das mögliche Sehergebnis beeinflussen können.
Optische Kohärenztomografie
Bei bestimmten Fragestellungen kann eine optische Kohärenztomografie, kurz OCT, sinnvoll sein. Mit ihr lassen sich die Makula und andere Netzhautstrukturen hochauflösend darstellen.
Untersuchung der Hornhaut
Bei Hornhautverkrümmung, Hornhauterkrankungen, trockenen Augen oder früheren Augenlaserbehandlungen können zusätzliche Messungen der Hornhaut notwendig sein.
Wann ist eine Katarakt-Operation sinnvoll?
Für eine Katarakt-Operation gibt es keinen für alle Menschen gleichermaßen gültigen Zeitpunkt. Entscheidend ist nicht allein ein bestimmter Messwert der Sehschärfe.
Eine Operation kann sinnvoll sein, wenn die Katarakt:
- den Alltag spürbar beeinträchtigt
- das Lesen oder Arbeiten am Bildschirm erschwert
- zu starker Blendung führt
- das Autofahren unsicher macht
- die Orientierung oder das Sturzrisiko beeinflusst
- berufliche Tätigkeiten erschwert
- notwendige Untersuchungen oder Behandlungen der Netzhaut verhindert
- zu erheblichen Unterschieden zwischen beiden Augen führt
Solange die Sehqualität für die persönlichen Anforderungen ausreicht und keine medizinischen Gründe für eine zeitnahe Operation bestehen, kann eine beginnende Katarakt häufig zunächst beobachtet werden. Die Entscheidung sollte gemeinsam mit der behandelnden Augenärztin oder dem behandelnden Augenarzt getroffen werden und sich an den individuellen Beschwerden, Begleiterkrankungen und Erwartungen orientieren. (gesundheitsinformation.de)
Ein unnötig langes Abwarten ist jedoch nicht in jeder Situation sinnvoll. Bei einer sehr dichten oder fortgeschrittenen Katarakt können Untersuchung, Vermessung und Operation anspruchsvoller werden.
Was wird vor der Operation untersucht?
Vor einer Katarakt-Operation wird das Auge umfassend untersucht und exakt vermessen. Die dabei erhobenen Daten dienen dazu, die Stärke der Kunstlinse zu berechnen und mögliche Risikofaktoren zu erkennen.
Zur Operationsplanung können unter anderem gehören:
- Bestimmung der aktuellen Brillenwerte
- Messung der Augenlänge
- Vermessung der Hornhautkrümmung
- Beurteilung einer vorhandenen Hornhautverkrümmung
- Untersuchung der Pupillenweite
- Kontrolle der Augenoberfläche und des Tränenfilms
- Messung des Augeninnendrucks
- Beurteilung von Netzhaut, Makula und Sehnerv
- Erfassung früherer Operationen und Laserbehandlungen
- Erfassung allgemeiner Erkrankungen und Medikamente
Frühere Augenlaserbehandlungen unbedingt angeben
Nach einer LASIK-, PRK- oder vergleichbaren Hornhautbehandlung ist die Berechnung der Kunstlinse anspruchsvoller. Die üblichen Beziehungen zwischen Hornhautform und Brechkraft sind verändert. Trotz moderner Mess- und Berechnungsverfahren kann das spätere Brillenergebnis deshalb weniger exakt vorhergesagt werden. (NICE)
Bringen Sie vorhandene Unterlagen über frühere Augenoperationen oder Laserbehandlungen möglichst zur Voruntersuchung mit.
Medikamente nicht eigenständig absetzen
Informieren Sie das Behandlungsteam vollständig über:
- blutverdünnende Medikamente
- Medikamente gegen Prostatabeschwerden
- Diabetesmedikamente
- Kortisonpräparate
- Allergien und Unverträglichkeiten
- frühere Probleme mit Narkosen oder örtlichen Betäubungen
Medikamente dürfen vor der Operation nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung verändert oder abgesetzt werden. Das gilt besonders für gerinnungshemmende Präparate.
Welche Kunstlinse ist die richtige?
Die bei der Katarakt-Operation eingesetzte Kunstlinse wird als Intraokularlinse, abgekürzt IOL, bezeichnet. Sie bleibt dauerhaft im Auge und muss normalerweise nicht ausgetauscht werden.
Welche Linse geeignet ist, hängt unter anderem ab von:
- dem Zustand der Hornhaut
- einer vorhandenen Hornhautverkrümmung
- Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs
- der Größe und Reaktion der Pupille
- den bisherigen Brillenwerten
- den persönlichen Sehgewohnheiten
- beruflichen Anforderungen
- häufigen Tätigkeiten im Nah-, Zwischen- oder Fernbereich
- der Bereitschaft, nach der Operation weiterhin eine Brille zu tragen
- dem individuellen Umgang mit möglichen optischen Begleiterscheinungen
Monofokale Kunstlinsen
Eine monofokale Linse besitzt im Wesentlichen einen Hauptfokus. Häufig wird dieser auf die Ferne eingestellt. Für das Lesen und andere Tätigkeiten im Nahbereich ist anschließend in der Regel weiterhin eine Brille erforderlich.
Eine Einstellung auf die Nähe ist ebenfalls möglich. Dann wird für die Ferne eine Brille benötigt.
Monofokale Linsen bieten üblicherweise eine gute optische Abbildungsqualität. Eine vollständige Brillenfreiheit kann jedoch nicht zugesichert werden.
Torische Kunstlinsen
Torische Intraokularlinsen können eine regelmäßig ausgeprägte Hornhautverkrümmung mitkorrigieren. Voraussetzung sind genaue und reproduzierbare Messwerte.
Damit die gewünschte Korrektur erreicht wird, muss die Linse während der Operation in der berechneten Achse positioniert werden. In seltenen Fällen kann sich eine torische Linse nach dem Eingriff verdrehen und eine erneute Ausrichtung notwendig machen.
Multifokale und trifokale Kunstlinsen
Multifokale beziehungsweise trifokale Linsen verteilen das Licht auf mehrere Brennbereiche. Dadurch kann die Abhängigkeit von einer Brille für Ferne, Nähe und teilweise den Zwischenbereich reduziert werden.
Diese Linsen sind jedoch nicht für jedes Auge und nicht für jede Person geeignet. Mögliche Begleiterscheinungen sind:
- Lichthöfe um Lichtquellen
- Blendung
- sternförmige Lichtphänomene
- vermindertes Kontrastsehen
- Schwierigkeiten bei Dämmerung und Dunkelheit
- eine längere neurovisuelle Gewöhnungsphase
Insbesondere bei relevanten Netzhaut-, Hornhaut- oder Sehnervenerkrankungen muss sorgfältig geprüft werden, ob eine solche Linse medizinisch sinnvoll ist.
EDOF-Linsen
Linsen mit erweiterter Tiefenschärfe werden als EDOF-Linsen bezeichnet. Sie sollen vor allem den Bereich zwischen Ferne und mittlerer Entfernung erweitern, beispielsweise für Bildschirmarbeit oder die Instrumentenanzeige im Auto.
Für kleine Schrift und sehr kurze Leseabstände kann weiterhin eine Lesebrille erforderlich sein. Auch bei EDOF-Linsen können optische Begleiterscheinungen auftreten.
Monovision
Bei einer Monovision wird ein Auge eher für die Ferne und das andere eher für die Nähe eingestellt. Das Gehirn kombiniert die unterschiedlichen Bildeindrücke.
Nicht jeder Mensch verträgt diese Sehstrategie gleich gut. Bei geeigneten Patientinnen und Patienten kann vor einer dauerhaften Entscheidung eine Simulation mit Kontaktlinsen hilfreich sein.
Realistische Erwartungen an die Kunstlinse
Auch bei sehr genauer Vermessung lässt sich das spätere Brechungsergebnis nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen. Biologische Heilungsprozesse, die Position der Kunstlinse und individuelle Besonderheiten des Auges können zu einer Restfehlsichtigkeit führen.
Daher gilt:
- Eine vollständige Brillenfreiheit kann nicht garantiert werden.
- Auch nach einer sogenannten Premiumlinse kann eine Brille erforderlich sein.
- Eine bestehende Erkrankung von Netzhaut, Makula, Hornhaut oder Sehnerv kann das Ergebnis begrenzen.
- Die subjektive Sehqualität hängt nicht nur von der gemessenen Sehschärfe ab.
- Blendung und Kontrastsehen sind bei der Linsenwahl ebenso wichtig wie das Lesen einer Sehprobentafel.
Die Auswahl sollte deshalb nicht allein anhand eines Produktnamens erfolgen. Entscheidend ist, welche optische Lösung zur medizinischen Ausgangssituation und zum Alltag der betroffenen Person passt.
Wie läuft eine Katarakt-Operation ab?
Die Katarakt-Operation wird häufig ambulant durchgeführt. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten die Einrichtung nach einer angemessenen Überwachungszeit am selben Tag wieder verlassen können. Ob eine ambulante Behandlung medizinisch geeignet ist, wird individuell entschieden.
Vorbereitung am Operationstag
Vor dem Eingriff wird die Pupille in der Regel mit Augentropfen erweitert. Das zu operierende Auge wird markiert und erneut kontrolliert. Vor Beginn der Operation erfolgt eine sorgfältige Desinfektion der Augenregion.
Das Auge wird meistens durch betäubende Tropfen, ein Gel oder eine örtliche Injektion schmerzunempfindlich gemacht. Bei Bedarf kann zusätzlich ein beruhigendes Medikament gegeben werden. Eine Vollnarkose ist nur in besonderen Situationen erforderlich. (gesundheitsinformation.de)
Entfernung der eingetrübten Linse
Bei der konventionellen Phakoemulsifikation setzt die Operateurin oder der Operateur sehr kleine Zugänge am Rand der Hornhaut.
Anschließend wird die vordere Linsenkapsel kreisförmig eröffnet. Der getrübte Linseninhalt wird mithilfe von Ultraschall zerkleinert und kontrolliert abgesaugt. Der Kapselsack bleibt dabei möglichst erhalten.
Einsetzen der Kunstlinse
Die gefaltete Kunstlinse wird durch den kleinen Zugang in das Auge eingebracht. Im Kapselsack entfaltet sie sich und wird dort positioniert.
Die kleinen Hornhautzugänge verschließen sich häufig ohne Naht. Ob eine Naht erforderlich ist, hängt vom Operationsverlauf und der individuellen Situation ab.
Am Ende der Operation werden je nach Behandlungskonzept Medikamente verabreicht und das Auge mit einem Verband oder einer transparenten Schutzschale versorgt.
Werden beide Augen gleichzeitig operiert?
Wenn beide Augen betroffen sind, werden die Eingriffe häufig an unterschiedlichen Tagen durchgeführt. Dadurch kann das Ergebnis des ersten Auges bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.
In ausgewählten Situationen ist auch eine Operation beider Augen an einem Tag möglich. Dabei müssen Nutzen und Risiken besonders sorgfältig besprochen werden. Unter anderem kann bei einer gleichzeitigen Operation die Linsenplanung des zweiten Auges nicht mehr anhand des Ergebnisses des ersten Auges angepasst werden.
Welche Vorgehensweise geeignet ist, wird individuell entschieden.
Klassische Katarakt-Operation oder Femtosekundenlaser?
Bei der etablierten Standardoperation wird der Linseninhalt durch Ultraschall zerkleinert und entfernt. Bestimmte Operationsschritte werden dabei manuell durchgeführt.
Bei einer femtosekundenlaserassistierten Katarakt-Operation kann ein Laser einzelne Schritte vorbereiten, beispielsweise:
- Hornhautzugänge
- die kreisförmige Eröffnung der vorderen Linsenkapsel
- die Vorzerkleinerung des Linsenkerns
- bestimmte Schnitte zur Verringerung einer Hornhautverkrümmung
Der Laser ersetzt jedoch nicht die gesamte Operation. Der vorbereitete Linseninhalt muss weiterhin aus dem Auge entfernt und die Kunstlinse eingesetzt werden.
Ist die Laseroperation grundsätzlich besser?
Eine pauschale Überlegenheit der femtosekundenlaserassistierten Operation gegenüber der konventionellen Phakoemulsifikation ist für die wichtigsten klinischen Ergebnisse nicht belegt. Ein Cochrane-Review fand wahrscheinlich keine klinisch bedeutsamen Unterschiede bei wesentlichen Seh- und Sicherheitsergebnissen. (cochranelibrary.com)
Ob die Lasertechnik im individuellen Fall Vorteile bieten kann, hängt von der Anatomie des Auges, dem Operationskonzept und der Erfahrung des Behandlungsteams ab.
Die Entscheidung sollte deshalb medizinisch begründet werden und nicht allein auf Werbeaussagen beruhen.
Ist die Operation schmerzhaft?
Durch die örtliche Betäubung empfinden die meisten Patientinnen und Patienten während des Eingriffs keine oder nur geringe Schmerzen.
Häufig wahrgenommen werden:
- helles Licht
- wechselnde Farben
- Bewegungen oder Schatten
- ein leichtes Druckgefühl
- Flüssigkeit im Bereich des Auges
Das Auge wird mit einem Lidhalter offen gehalten. Ein versehentliches Blinzeln während der Operation ist daher nicht möglich.
Starke Schmerzen während oder nach dem Eingriff sind nicht typisch und sollten dem Behandlungsteam sofort mitgeteilt werden.
Wie gut kann das Sehen nach der Operation werden?
Die Katarakt-Operation entfernt die optische Trübung der natürlichen Linse. Wie gut das Sehen anschließend wird, hängt jedoch vom gesamten Auge ab.
Das Ergebnis kann unter anderem begrenzt werden durch:
- altersabhängige Makuladegeneration
- diabetische Netzhautveränderungen
- Erkrankungen des Sehnervs
- Glaukomschäden
- Hornhautnarben oder Hornhautdystrophien
- frühere Netzhautablösungen
- ausgeprägte Amblyopie beziehungsweise Schwachsichtigkeit
- andere Erkrankungen der Netzhaut oder des Augeninneren
Eine vorhandene Netzhaut- oder Sehnervenerkrankung wird durch den Austausch der Linse nicht geheilt. Trotzdem kann die Entfernung der Katarakt auch bei solchen Begleiterkrankungen sinnvoll sein, wenn dadurch mehr Licht auf die Netzhaut gelangt und sich die nutzbare Sehfunktion verbessert.
Vor der Operation sollte möglichst realistisch besprochen werden, welches Ergebnis medizinisch zu erwarten ist.
Welche Risiken hat eine Katarakt-Operation?
Die Katarakt-Operation ist ein etabliertes Verfahren. Wie bei jedem operativen Eingriff können dennoch Komplikationen auftreten. Eine individuelle Aufklärung kann durch allgemeine Internetinformationen nicht ersetzt werden.
Mögliche Risiken sind unter anderem:
- Infektion im Augeninneren
- Blutung
- Verletzung der Linsenkapsel
- Verlust oder Verlagerung von Linsenmaterial
- Schwellung oder Eintrübung der Hornhaut
- Entzündung im Auge
- vorübergehend erhöhter Augeninnendruck
- Flüssigkeitseinlagerung im Bereich der Makula
- Netzhautriss oder Netzhautablösung
- Verschiebung oder Verdrehung der Kunstlinse
- verbleibende Fehlsichtigkeit
- störende Lichtphänomene
- anhaltend trockene oder gereizte Augen
- selten eine dauerhafte Verschlechterung des Sehvermögens
Das persönliche Risiko kann erhöht sein, wenn bereits andere Augenerkrankungen, frühere Operationen oder anatomische Besonderheiten vorliegen.
Vor dem Eingriff werden die individuellen Risikofaktoren besprochen. Dabei sollte ausreichend Gelegenheit bestehen, Fragen zu stellen.
Was ist ein Nachstar?
Bei der Katarakt-Operation bleibt der natürliche Kapselsack im Auge. Er stabilisiert die eingesetzte Kunstlinse.
Monate oder Jahre nach der Operation kann sich die hintere Linsenkapsel eintrüben. Diese Veränderung wird als Nachstar bezeichnet.
Mögliche Beschwerden sind:
- erneut zunehmend unscharfes Sehen
- stärkere Blendung
- vermindertes Kontrastsehen
- ein Eindruck wie durch einen Schleier
Der Nachstar ist keine neu entstandene Katarakt und bedeutet nicht, dass die Kunstlinse trüb geworden ist.
Wenn die Eintrübung das Sehen beeinträchtigt, kann sie meist ambulant mit einem Nd:YAG-Laser behandelt werden. Dabei wird eine kleine Öffnung in der getrübten hinteren Kapsel erzeugt, sodass das Licht wieder ungehindert zur Netzhaut gelangen kann.
Auch die Laserbehandlung des Nachstars hat mögliche Risiken und sollte erst nach einer augenärztlichen Untersuchung durchgeführt werden.
Was ist nach der Operation zu beachten?
Die konkreten Verhaltensregeln richten sich nach dem individuellen Operationsverlauf. Maßgeblich sind deshalb immer die Anweisungen des behandelnden Teams.
In der ersten Zeit nach dem Eingriff sollte das operierte Auge geschützt werden.
Üblicherweise ist zu beachten:
- verordnete Augentropfen genau nach Plan anwenden
- vor der Tropfengabe die Hände waschen
- das Auge nicht reiben oder drücken
- die Schutzschale wie empfohlen verwenden
- Kontrolltermine zuverlässig wahrnehmen
- Verunreinigungen des Auges vermeiden
- Schwimmbad- und Saunabesuche zunächst vermeiden
- Make-up am Auge erst nach ärztlicher Freigabe verwenden
- körperlich schwere Belastungen nur nach Rücksprache aufnehmen
- beim Duschen und Haarewaschen möglichst kein Wasser oder Shampoo in das Auge gelangen lassen
- nicht selbst Auto fahren, solange die Fahreignung nicht wieder bestätigt wurde
Die Behandlung mit Augentropfen dient unter anderem dazu, Entzündungen zu kontrollieren und den Heilungsverlauf zu unterstützen. Das Schema darf nicht eigenständig verkürzt oder verändert werden.
Was ist unmittelbar nach der Operation normal?
Direkt nach dem Eingriff kann die Sicht noch unscharf sein. Auch leichte Reizungen, Fremdkörpergefühl, Tränenfluss oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit können vorübergehend auftreten.
Die Sehqualität stabilisiert sich nicht bei allen Menschen gleich schnell. Sie kann in den ersten Tagen schwanken. Je nach Ausgangssituation und Heilungsverlauf kann es mehrere Wochen dauern, bis sich das endgültige Ergebnis ausreichend beurteilen lässt. (aao.org)
Eine neue Brille wird normalerweise erst angepasst, wenn sich die Brechkraft des operierten Auges stabilisiert hat. Den geeigneten Zeitpunkt legt die behandelnde Augenärztin oder der behandelnde Augenarzt fest.
Wann muss nach der Operation sofort reagiert werden?
Nach einer Katarakt-Operation müssen bestimmte Beschwerden unverzüglich abgeklärt werden.
Kontaktieren Sie das Behandlungsteam beziehungsweise den augenärztlichen Notdienst insbesondere bei:
- plötzlicher oder zunehmender Sehverschlechterung
- starken oder zunehmenden Augenschmerzen
- deutlich zunehmender Rötung
- stärker werdender Schwellung
- neu auftretenden Lichtblitzen
- zahlreichen neuen schwarzen Punkten
- einem dunklen Schatten oder Vorhang im Gesichtsfeld
- Übelkeit oder Erbrechen in Verbindung mit Augenschmerzen
- eitrigem Sekret
- Verletzung oder starkem Druck auf das operierte Auge
Warten Sie bei solchen Warnzeichen nicht bis zum nächsten regulären Kontrolltermin.
Wann darf man nach der Operation wieder Auto fahren?
Am Tag der Operation darf nicht selbst Auto gefahren werden. Auch in den folgenden Tagen kann die Sehfähigkeit durch unscharfes Sehen, Blendung, Pupillenerweiterung oder unterschiedliche Brillenwerte beider Augen eingeschränkt sein.
Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist erst wieder sinnvoll, wenn:
- die gesetzlich erforderliche Sehfähigkeit erreicht wird
- keine störenden Doppelbilder bestehen
- Blendung und Kontrastsehen ausreichend sind
- das räumliche Sehen eine sichere Orientierung erlaubt
- die behandelnde Praxis keine medizinischen Einwände hat
Der subjektive Eindruck, bereits wieder gut zu sehen, reicht für die Beurteilung der Fahreignung nicht immer aus.
Wann darf man wieder lesen oder am Bildschirm arbeiten?
Lesen und leichte Bildschirmarbeit schaden der eingesetzten Kunstlinse normalerweise nicht. In den ersten Tagen können solche Tätigkeiten jedoch anstrengend sein, weil das Sehen noch schwankt und die Augenoberfläche gereizt sein kann.
Hilfreich können sein:
- ausreichende Beleuchtung
- regelmäßige Pausen
- größere Schrift
- ein angemessener Bildschirmabstand
- die konsequente Anwendung verordneter Augentropfen
- bei Bedarf eine vorübergehende Sehhilfe nach ärztlicher Empfehlung
Bei Schmerzen oder deutlicher Sehverschlechterung sollte die Tätigkeit unterbrochen und ärztlicher Rat eingeholt werden.
Kann der Graue Star wiederkommen?
Die entfernte natürliche Augenlinse wächst nicht nach. Ein echter Grauer Star kann am operierten Auge daher nicht erneut entstehen.
Eine spätere Sehverschlechterung kann jedoch andere Ursachen haben, beispielsweise:
- einen Nachstar
- eine Veränderung der Netzhaut
- eine Hornhauterkrankung
- ein Glaukom
- trockene Augen
- eine verbliebene oder neu entstandene Fehlsichtigkeit
Deshalb sollten auch nach erfolgreicher Katarakt-Operation regelmäßige augenärztliche Kontrollen wahrgenommen werden.
Wie werden die Kosten einer Katarakt-Operation übernommen?
Die medizinisch notwendige Katarakt-Operation gehört grundsätzlich zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung. Welche Untersuchungen, Linsen und Zusatzverfahren vollständig übernommen werden, hängt vom individuellen Fall und vom gewählten Versorgungskonzept ab.
Bei bestimmten Sonderlinsen, zusätzlichen Messverfahren oder besonderen Operationstechniken können private Mehrkosten entstehen.
Vor der Entscheidung sollten Betroffene transparent informiert werden über:
- die medizinische Standardversorgung
- mögliche Zusatzleistungen
- den konkreten medizinischen Nutzen einer Zusatzleistung
- mögliche Nachteile und Alternativen
- die entstehenden Eigenkosten
- das zu erwartende Brillenerfordernis
Eine kostenpflichtige Zusatzleistung ist nicht automatisch die medizinisch beste Lösung für jedes Auge.
Häufig gestellte Fragen zur Katarakt-Operation
Muss ein Grauer Star „reif“ sein, bevor er operiert werden kann?
Nein. Bei der modernen Kataraktchirurgie muss nicht gewartet werden, bis die Linse vollständig eingetrübt ist. Der Operationszeitpunkt orientiert sich vor allem an den Beschwerden, den individuellen Sehanforderungen und möglichen medizinischen Gründen.
Kann eine neue Brille die Operation verhindern?
In einem frühen Stadium kann eine angepasste Brille die Sehqualität vorübergehend verbessern. Die Eintrübung der Linse selbst wird dadurch nicht behandelt. Wenn die Katarakt fortschreitet, reicht eine Brillenkorrektur häufig nicht mehr aus.
Wird immer nur ein Auge operiert?
Sind beide Augen betroffen, können beide Augen behandelt werden. Häufig erfolgen die Operationen an getrennten Tagen. In ausgewählten Fällen kann ein anderes Vorgehen erwogen werden.
Muss die Kunstlinse später ausgetauscht werden?
Eine Kunstlinse ist für den dauerhaften Verbleib im Auge vorgesehen. Ein Austausch ist normalerweise nicht notwendig. Er kann jedoch bei seltenen Komplikationen oder erheblichen optischen Problemen erforderlich werden.
Kann nach der Operation weiterhin eine Brille nötig sein?
Ja. Abhängig von der gewählten Kunstlinse und dem erreichten Brechungsergebnis kann weiterhin eine Brille für die Ferne, den Zwischenbereich oder die Nähe erforderlich sein. Auch eine Restfehlsichtigkeit ist trotz sorgfältiger Berechnung möglich.
Kann eine Hornhautverkrümmung mitbehandelt werden?
Eine regelmäßig ausgeprägte Hornhautverkrümmung kann unter bestimmten Voraussetzungen mit einer torischen Kunstlinse oder anderen geeigneten Maßnahmen reduziert werden. Dafür sind präzise Messungen notwendig.
Ist eine Premiumlinse immer besser als eine Standardlinse?
Nein. Die medizinisch beste Linse ist diejenige, die zum Auge, zu vorhandenen Begleiterkrankungen und zu den persönlichen Sehbedürfnissen passt. Eine technisch aufwendigere Linse ist nicht automatisch besser verträglich.
Was passiert, wenn zusätzlich eine Makuladegeneration besteht?
Eine Katarakt-Operation heilt keine Makuladegeneration. Sie kann dennoch sinnvoll sein, wenn die Linsentrübung zusätzlich Licht und Kontrast reduziert. Das erreichbare Sehvermögen hängt dann wesentlich vom Zustand der Makula ab.
Kann ein Glaukom durch die Katarakt-Operation geheilt werden?
Ein bestehender Schaden des Sehnervs wird durch die Entfernung der Katarakt nicht rückgängig gemacht. Je nach Situation können jedoch Katarakt- und Glaukombehandlungen miteinander kombiniert werden. Dies muss individuell geplant werden.
Ist die Operation auch bei Diabetes möglich?
Grundsätzlich kann eine Katarakt-Operation auch bei Diabetes durchgeführt werden. Wichtig sind eine sorgfältige Untersuchung der Netzhaut und eine möglichst stabile Stoffwechselsituation. Diabetische Netzhautveränderungen können die Nachsorge und das zu erwartende Ergebnis beeinflussen.
Persönliche Beratung zur Katarakt-Operation in Ulm
Eine Katarakt-Operation besteht nicht nur aus der Entfernung einer getrübten Linse. Bereits vor dem Eingriff müssen mehrere individuelle Entscheidungen getroffen werden:
- Ist die Katarakt tatsächlich die wesentliche Ursache der Beschwerden?
- Gibt es zusätzliche Erkrankungen von Netzhaut, Hornhaut oder Sehnerv?
- Welches Sehergebnis ist realistisch?
- Soll die Ferne oder die Nähe bevorzugt werden?
- Ist eine Hornhautverkrümmung zu berücksichtigen?
- Welche Kunstlinse passt zum Alltag und zum Auge?
- Welche Risiken bestehen im individuellen Fall?
- Wie ist die Nachsorge organisiert?
Eine sorgfältige Voruntersuchung und eine verständliche Beratung schaffen die Grundlage für eine medizinisch fundierte Entscheidung.
Vereinbaren Sie Ihren Untersuchungstermin
Sie bemerken eine zunehmende Sehverschlechterung, fühlen sich bei Gegenlicht geblendet oder möchten eine bereits diagnostizierte Katarakt beurteilen lassen?
Jetzt Termin im Augenzentrum Ulm vereinbaren
Im persönlichen Gespräch können Ihre Beschwerden eingeordnet, Ihre Augen untersucht und die für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden.
Diese Seite dient der allgemeinen Patienteninformation. Sie ersetzt keine persönliche Untersuchung, Diagnose, Operationsaufklärung oder individuelle ärztliche Empfehlung.
Medizinische Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Quellen bieten unabhängige beziehungsweise fachgesellschaftlich erstellte Informationen zur Katarakt und ihrer Behandlung:
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Gesundheitsinformation.de: Grauer Star – Katarakt
Unabhängige Patienteninformation des IQWiG zu Ursachen, Beschwerden, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten des Grauen Stars.
Gesundheitsinformation.de: Operation des Grauen Stars
Ausführliche Informationen zum geeigneten Operationszeitpunkt, zum Ablauf des Eingriffs, zu Kunstlinsen und zur Nachbehandlung.
Entscheidungshilfe: Grauer Star – operieren oder abwarten?
Entscheidungshilfe für Patientinnen und Patienten, die gemeinsam mit ihrer Augenärztin oder ihrem Augenarzt über den Operationszeitpunkt entscheiden möchten.
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands und Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
BVA und DOG: Informationen zur Staroperation
Patienteninformation der deutschen augenärztlichen Fachorganisationen zum Krankheitsbild und zur operativen Behandlung. (augeninfo.de)
Cochrane
Cochrane Review: Lasergestützte Kataraktoperation im Vergleich zur Standardoperation
Systematische wissenschaftliche Auswertung zur femtosekundenlaserassistierten Kataraktchirurgie im Vergleich zur konventionellen Phakoemulsifikation. (cochranelibrary.com)
American Academy of Ophthalmology
American Academy of Ophthalmology: Cataract Surgery
Englischsprachige Patienteninformation zu Operationsverfahren, Kunstlinsen, möglichen Risiken und zur Erholungsphase. (aao.org)