Neue Brille verursacht Kopfschmerzen, Schwindel, verschwommenes Sehen
Eine neue Brille soll das Sehen eigentlich verbessern. Trotzdem kommt es häufig vor, dass Menschen ihre neue Brille nicht vertragen. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen, unscharfes Sehen, Schwindel, Druckgefühl an den Augen oder ein ungewohntes Sehgefühl. Viele Betroffene suchen dann nach Begriffen wie „neue Brille Kopfschmerzen“, „Brille nicht vertragen“ oder „verschwommen sehen mit neuer Brille“.
Besonders nach einer neuen Sehstärkenbestimmung, beim Wechsel des Brillengestells oder bei einer neuen Gleitsichtbrille können solche Probleme auftreten. In vielen Fällen brauchen die Augen und das Gehirn etwas Zeit, um sich an die neue Brille zu gewöhnen. Diese Eingewöhnungszeit bei einer neuen Brille ist vor allem dann normal, wenn sich die Sehstärke deutlich verändert hat oder erstmals eine Gleitsichtbrille getragen wird.
Halten die Beschwerden jedoch länger an oder werden sie stärker, sollte geprüft werden, ob die Brille korrekt angepasst wurde. Denn manchmal sind nicht die Augen das Problem, sondern die Brille ist falsch angepasst, die Brillengläser sind falsch zentriert oder die Brillenwerte sollten überprüft werden.
Warum bekommt man durch eine neue Brille Kopfschmerzen?
Kopfschmerzen durch eine neue Brille können verschiedene Ursachen haben. Häufig liegt es daran, dass sich die Augen erst an die neue Korrektur gewöhnen müssen. Besonders bei stärkerer Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder einer neuen Lesestärke kann das Sehen anfangs ungewohnt wirken.
Manchmal steckt aber auch eine falsche Brillenstärke dahinter. Typische falsche Brillenstärke Symptome sind Kopfschmerzen, angestrengtes Sehen, verschwommene Sicht, müde Augen, Augenschmerzen, Schwindel oder das Gefühl, dass die Augen ständig nachjustieren müssen.
Auch ein falscher Pupillenabstand, schlecht zentrierte Brillengläser oder ein nicht optimal sitzendes Gestell können Beschwerden auslösen. Wenn die Zentrierung der Brillengläser nicht stimmt, schauen die Augen nicht durch den optimalen Bereich der Gläser. Dadurch kann die neue Brille Kopfschmerzen verursachen oder das Sehen anstrengend machen.
Verschwommen oder unscharf sehen mit neuer Brille
Verschwommen sehen mit neuer Brille ist besonders am Anfang nicht ungewöhnlich. Auch unscharf sehen mit neuer Brille kann auftreten, wenn sich die Augen an neue Glaswerte, andere Glasformen oder eine veränderte Blickführung gewöhnen müssen.
Bei einer Gleitsichtbrille ist das besonders häufig, weil verschiedene Sehbereiche für Nähe, Zwischenbereich und Ferne in einem Glas kombiniert werden. Der Blick muss sich erst daran gewöhnen, durch den jeweils passenden Bereich des Glases zu schauen.
Wenn das verschwommene oder unscharfe Sehen jedoch nach einigen Tagen nicht besser wird, nur auf einem Auge auftritt oder mit starken Kopfschmerzen, Schwindel oder Augenschmerzen verbunden ist, sollte die Brille kontrolliert werden. Dann kann es sein, dass die Sehstärke, die Zentrierung, der Pupillenabstand oder die Glasposition nicht optimal passt.
Schwindel durch Brille
Schwindel durch eine Brille entsteht oft, wenn die neue Korrektur das räumliche Sehen verändert. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die neue Brille deutlich stärker ist als die alte oder wenn eine Hornhautverkrümmung anders korrigiert wurde. Auch eine veränderte Glasform oder ein anderes Gestell können das Sehempfinden beeinflussen.
Viele Betroffene beschreiben, dass die neue Brille schwindelig macht, beim Gehen unsicher wirkt oder Treppen und Entfernungen anders erscheinen. Auch bei einer Gleitsichtbrille können Schwindel und Unsicherheit anfangs auftreten, weil sich der Blick durch unterschiedliche Sehbereiche bewegt.
Leichter Schwindel in den ersten Tagen kann normal sein. Wenn der Schwindel aber stark ist, beim Treppensteigen unsicher macht oder nicht nachlässt, sollte man die Brillenwerte überprüfen lassen. Eine falsch angepasste Brille sollte nicht dauerhaft getragen werden, wenn sie deutliche Beschwerden verursacht.
Gleitsichtbrille Probleme
Gleitsichtbrillen erfordern oft eine Eingewöhnungszeit. Typische Gleitsichtbrille Probleme sind unscharfes Sehen am Rand, Schwierigkeiten beim Lesen, unsicheres Gehen, Kopfschmerzen, Schwindel oder müde Augen. Das liegt daran, dass man lernen muss, die verschiedenen Sehbereiche der Gläser richtig zu nutzen.
Wichtig ist, dass die Gleitsichtbrille exakt angepasst wird. Schon kleine Abweichungen bei Zentrierung, Sitzhöhe, Pupillenabstand oder Glasposition können dazu führen, dass die Brille nicht gut vertragen wird. Wenn die Gleitsichtbrille Kopfschmerzen verursacht oder dauerhaft unscharf wirkt, sollte sie kontrolliert werden.
Wenn die Beschwerden trotz Eingewöhnung bestehen bleiben, sollte die Gleitsichtbrille beim Optiker oder augenärztlich überprüft werden. Manchmal genügt eine Anpassung des Gestells, manchmal müssen die Gläser neu zentriert oder die Brillenwerte erneut bestimmt werden.
Brille verursacht Augenschmerzen oder Druckgefühl
Wenn eine Brille Augenschmerzen verursacht, kann das ein Zeichen für Überanstrengung sein. Die Augen versuchen dann möglicherweise, eine unpassende Korrektur auszugleichen. Auch Druck auf den Augen durch die Brille, Augenbrennen, trockene Augen, Bildschirmarbeit oder ein zu enger Sitz des Gestells können die Beschwerden verstärken.
Besonders aufmerksam sollte man werden, wenn Augenschmerzen durch die Brille zusammen mit Sehstörungen, Rötung, starkem Druckgefühl, Lichtempfindlichkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Dann sollte nicht nur die Brille kontrolliert, sondern auch die Augengesundheit überprüft werden.
Nicht immer liegt es an der Brille selbst. Manchmal können trockene Augen, eine nicht erkannte Fehlsichtigkeit oder andere Augenerkrankungen dazu führen, dass eine neue Brille nicht gut vertragen wird.
Ist die Brille falsch angepasst?
Wenn die neue Brille Probleme macht, muss sie nicht automatisch falsch sein. Eine kurze Gewöhnungsphase ist normal. Trotzdem gibt es Hinweise darauf, dass eine Brille falsch angepasst sein könnte.
Dazu gehören anhaltende Kopfschmerzen, starkes Schwindelgefühl, verschwommenes oder unscharfes Sehen, Doppelbilder, Augenschmerzen, Druckgefühl, Übelkeit oder das Gefühl, dass die Augen ständig arbeiten müssen. Auch wenn die Beschwerden nur mit der neuen Brille auftreten und ohne Brille oder mit der alten Brille besser werden, sollte man die Brille kontrollieren lassen.
Mögliche Ursachen sind eine falsche Sehstärke, ein falscher Pupillenabstand, eine fehlerhafte Zentrierung der Brillengläser, ein schlecht sitzendes Gestell oder eine Glasart, die nicht optimal zu den Sehgewohnheiten passt.
Muss sich das Auge erst an die neue Brille gewöhnen?
Ja, eine kurze Eingewöhnungszeit bei einer neuen Brille ist normal. Vor allem bei geänderter Sehstärke, neuer Glasart, neuer Hornhautverkrümmungskorrektur oder einer Gleitsichtbrille kann das Sehen zunächst ungewohnt sein. Die Beschwerden sollten aber nach einigen Tagen deutlich nachlassen.
Wichtig ist, die neue Brille möglichst regelmäßig zu tragen, damit sich das Sehen anpassen kann. Wenn Sie Ihre neue Brille nicht vertragen, dauerhaft verschwommen sehen, Schwindel durch die Brille bekommen oder Kopfschmerzen und Augenschmerzen auftreten, sollte die Brille kontrolliert werden.
Dabei wird geprüft, ob die Sehstärke stimmt, die Brillengläser korrekt zentriert sind, der Pupillenabstand passt und das Gestell richtig sitzt.
Wann sollte man zum Augenarzt?
Ein Besuch beim Augenarzt ist sinnvoll, wenn die Beschwerden länger anhalten, stärker werden oder plötzlich auftreten. Das gilt besonders bei starken Kopfschmerzen, deutlichem Schwindel, verschwommenem Sehen, Doppelbildern, Augenschmerzen oder Druckgefühl am Auge.
Auch wenn die neue Brille nach einer Woche immer noch Kopfschmerzen verursacht oder das Sehen dauerhaft unscharf bleibt, sollte eine fachliche Kontrolle erfolgen. Dabei kann geklärt werden, ob die Brillenwerte überprüft werden müssen oder ob eine andere Ursache hinter den Beschwerden steckt.
Nicht immer liegt das Problem nur an der Brille. Manchmal können trockene Augen, eine nicht erkannte Fehlsichtigkeit, eine Hornhautverkrümmung oder andere Augenerkrankungen hinter den Beschwerden stecken. Eine augenärztliche Untersuchung hilft, die Ursache sicher abzuklären und die passende Lösung zu finden.
Fazit
Kopfschmerzen, Schwindel oder verschwommenes Sehen mit neuer Brille können harmlos sein, wenn sie nur kurz während der Eingewöhnung auftreten. Bleiben die Beschwerden jedoch bestehen, kann eine falsch angepasste Brille, eine falsche Brillenstärke, ein falscher Pupillenabstand oder eine fehlerhafte Zentrierung der Brillengläser dahinterstecken.
Wer seine neue Brille nicht verträgt, sollte sie kontrollieren lassen. Besonders bei Gleitsichtbrille Problemen, Schwindel durch Brille, verschwommenem Sehen, unscharfem Sehen oder Augenschmerzen ist eine fachliche Abklärung wichtig.
FAQ
Wie lange dauert die Eingewöhnung bei einer neuen Brille?
Die Eingewöhnungszeit bei einer neuen Brille dauert oft einige Tage. Bei größeren Änderungen der Sehstärke oder bei einer neuen Gleitsichtbrille kann es auch etwas länger dauern. Die Beschwerden sollten aber schrittweise nachlassen.
Ist Schwindel durch eine neue Brille normal?
Leichter Schwindel durch eine neue Brille kann in den ersten Tagen vorkommen, besonders bei veränderten Glaswerten oder einer Gleitsichtbrille. Wenn der Schwindel stark ist, länger anhält oder Unsicherheit beim Gehen verursacht, sollte die Brille überprüft werden.
Warum sehe ich mit meiner neuen Brille verschwommen?
Verschwommen sehen mit neuer Brille kann durch die Eingewöhnung entstehen. Es kann aber auch an einer falschen Brillenstärke, falscher Zentrierung, einem falschen Pupillenabstand oder einer ungünstigen Glasposition liegen.
Woran merke ich, dass meine Brille falsch ist?
Typische Hinweise sind anhaltende Kopfschmerzen, verschwommenes oder unscharfes Sehen, Schwindel, Augenschmerzen, Doppelbilder, Druckgefühl oder starke Ermüdung der Augen. Diese Beschwerden können falsche Brillenstärke Symptome sein.
Was tun, wenn die neue Brille Kopfschmerzen macht?
Wenn die neue Brille Kopfschmerzen macht, sollte man zunächst eine kurze Eingewöhnungszeit abwarten. Werden die Beschwerden nicht besser oder treten starke Kopfschmerzen, Schwindel oder Augenschmerzen auf, sollten die Brillenwerte und die Anpassung kontrolliert werden.
Warum macht eine Gleitsichtbrille Probleme?
Gleitsichtbrille Probleme entstehen häufig durch die notwendige Eingewöhnung an verschiedene Sehbereiche. Auch eine ungenaue Zentrierung, falsche Sitzhöhe oder ein nicht optimaler Pupillenabstand können Beschwerden verursachen.
Sollte ich die Brillenwerte überprüfen lassen?
Ja, wenn die neue Brille dauerhaft Beschwerden verursacht, ist es sinnvoll, die Brillenwerte überprüfen zu lassen. Zusätzlich sollten Sitz, Zentrierung, Pupillenabstand und Glasposition kontrolliert werden.
Sie haben seit Ihrer neuen Brille Kopfschmerzen, sehen verschwommen oder fühlen sich schwindelig? Die Ärzte des Augenzentrum Ulm prüft, ob Ihre Beschwerden mit der neuen Sehstärke, einer möglichen Fehlsichtigkeit oder einer anderen Ursache der Augengesundheit zusammenhängen. Wir untersuchen Ihre Augen sorgfältig, erklären Ihnen die möglichen Gründe verständlich und beraten Sie individuell, ob eine Anpassung oder weitere Abklärung sinnvoll ist. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.
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