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Grauer Star (Linsentrübung, Katarakt)

Behandlung Grauer Star (Katarakt)

Was ist grauer Star?

Bei einer Katarakt (grauer Star) spricht man von einer Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Die Katarakt entwickelt sich in Folge eines Alterungsprozesses der Augenlinse, kann allerdings auch angeboren sein oder infolge von Erkrankungen oder Verletzungen der Augen entstehen.
Eine wirkliche Prävention gibt es nicht.

Graue Star

Quelle (Wikipedia)

Gesundes Auge klare Linse

Gesundes Auge klare Linse

 

Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Trübung der Augenlinse. Grauer Star Symptome zeigen sich durch ein verschwommenes Bild auf der Netzhaut. Die häufigste Ursache für Grauen Star ist der natürliche Alterungsprozess der Augenlinse, der Altersstar nach dem sechzigsten oder siebzigsten Lebensjahr.

 

Krankes Auge mit getrübter Linse

Krankes Auge mit getrübter Linse

Grauer Star ist die häufigste Ursache für vermeidbare Erblindung Weltweit. Die meisten Formen entwickeln sich im Erwachsenenalter. Der graue Star kann jederzeit gehäuft ab dem 40. Lebensjahr auftreten.
Eine grauer Star kann sich sowohl einseitig, in den meisten Fällen jedoch beidseitig entwickeln.
Eine durch Überanstrengung der Augen und dadurch entstehen vom grauen Star ist nicht möglich.
Es gibt verschiedene Stufen vom grauen Star, man spricht von einer leichten bis starken Eintrübung der Augenlinse bis hin zur absoluten Trübung (Katarakt incipiens und/oder Katarakta provecta bis hin zu einer mature Katarakt)

Grauer Star kann einmal durch den natürlichen Alterungsprozess , aber auch durch Augenverletzungen (z. B. Schlag auf das Auge, Schnitt- oder Brandverletzung) entstehen, hierbei spricht man von einer traumatischen Katarakt.
Ebenso kann der graue Star angeboren sein. Durch eine rechtzeitige Operation im Kindesalter kann eine dauernde Sehschwäche verhindert werden.

Einige Erkrankungen können grauen Star hervorrufen (z. B. Diabetes, Rauchen, ungesunde Ernährung).
Häufig wird die Diagnose durch eine Augenuntersuchung festgestellt. Die Patienten kommen häufig mit Sehverschlechterung, die durch eine Brille nicht mehr gut ausgeglichen werden kann, zum Augenarzt. Durch eine Untersuchung an der Spaltlampe kann unter starker Vergrößerung die Trübung festgestellt werden. Die Eintrübungen können sehr unterschiedlich beginnen, es gibt Randtrübungen der Linse bis hin zur zentralen Eintrübung. Die zunehmende Lichtempfindlichkeit und Blendung bei Nacht kann ein Hinweis auf eine Katarakt sein.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann mit einer Sehhilfe keine Verbesserung der Sehfähigkeit mehr erzielt werden, eine operative Behandlung ist dann die einzige Möglichkeit, die Sehschärfe wieder zu verbessern.

 

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn der Patient in seinen täglichen Aktivitäten und seinem Lebensstil soweit beeinträchtigt ist, dass es als störend empfunden wird.
Bei einer Kataraktoperation wird ein minimaler Schnitt (ca. 2 mm) am Hornhautrand gesetzt, durch den mit einer Ultraschallsonde die eigene Linse zerteilt und dann abgesaugt wird. Durch einen Injektor wird die neue Kunstlinse gefaltet in das Auge injiziert, diese entfaltet sich in der Linsenkapsel. Operationsdauer 15-20 Minuten. Der Schnitt schließt sich selbstdichtend. Durch die Gabe von einem antibiotischen Augengel und cortisonhaltigen Augentropfen wird das Auge nach der Operation versorgt. Der Augenverband wird in der Regel vor Entlassung abgenommen, eine Plastikaugenklappe für die Nacht wird für die ersten zwei Wochen zum Schutz des Auges empfohlen.
Eine Gabe von cortison- und antibiotischen Augentropfen nach der Operation über einen Zeitraum von 4 Wochen ist notwendig, um den Heilungsprozess zu gewährleisten. Eine körperliche Schonung in den ersten zwei Wochen, sowie kein Kontakt mit Wasser (Schwimmbädern und Sauna) und Reiben am Auge ist ebenso wichtig. Bei bestimmten Premiumlinsen sollte in der ersten Woche nach der Operation nicht gelesen werden und schnelle Augenbewegungen vermieden werden.
Überwiegend wird die Kataraktoperation in Lokalanästhesie durchgeführt, in einigen Ausnahmen in einer Schlafnarkose (Dämmerschlaf). Dies ist für den Patienten angenehmer.
Ein Krankenhausaufenthalt ist heutzutage mit den modernen Operationsmethoden nicht mehr nötig.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine Kunstlinse, mit der Sie nach der Operation gut in die Weite sehen oder gut ohne Brille lesen können.
Daneben gibt es noch eine Auswahl von Premiumlinsen, die gegebenenfalls eine weitgehende Brillenfreiheit ermöglichen.

 

Welche Komplikationen können auftreten?

Innerhalb der ersten Tage kann es zu Rötungen, Tränen und Brennen des Auges kommen. Augentropfen können die Beschwerden lindern.
Schwere Komplikationen sind nach einer Kataraktoperation nach heutigem Standard eher ungewöhnlich, jedoch können sich postoperative Operationsprobleme gelegentlich entwickeln (z. B. Makulaödem, Netzhautablösung).
Die implantierte Linse kann sich gelegentlich aus ihrer ursprünglichen Position bewegen, was zu einer verzerrten Sicht führt. In diesem Fall muss möglicherweise ein zweiter Eingriff geplant werden, um die verschobene Linse wieder zu positionieren.
Gelegentich kann sich eine Nachtrübung des Kapselhäutchens bilden, die mittels eines YAG-Lasers ohne großen Aufwand in der Augenarztpraxis behandelt werden kann.

Persönliche Beratung zum grauen Star unter: 0731 – 1405960

 

Grauer Star Behandlung ULMAltersbedingte Makuladegeneration (AMD)  Diabetische Retinopathie

Grauer Star (Linsentrübung, Katarakt) Januar 22, 2019
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