Grauer Star (Katarakt): Ursachen und Symptome verständlich erklärt

 

Der Graue Star – medizinisch Katarakt – ist eine Erkrankung, bei der sich die Augenlinse allmählich eintrübt. Häufig wird er auch als Altersstar bezeichnet, da er vor allem im höheren Lebensalter auftritt. Das Alter allein ist jedoch nicht die einzige Ursache.

Durch die Linsentrübung wirkt das Sehen zunehmend wie durch einen grauen Schleier. Kontraste erscheinen schwächer, Farben verblassen und das Lesen oder Autofahren – besonders bei Dämmerung – fällt schwerer. Diese Veränderungen können die Lebensqualität deutlich einschränken.

 

Was verursacht einen Grauen Star?

Die Augenlinse ist normalerweise klar und durchsichtig. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich jedoch der Stoffwechsel innerhalb der Linse. Dabei verändern sich die Eiweiße (Proteine) in der Linse, was langfristig zu einer Eintrübung führen kann. Dieser Prozess ist die häufigste Ursache des altersbedingten Grauen Stars.

In einigen Fällen lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen. Dennoch sind bestimmte Risikofaktoren bekannt, die die Entstehung eines Grauen Stars begünstigen können:

  • Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus

  • Ungesunder Lebensstil, z. B. wenig Bewegung oder unausgewogene Ernährung

  • Langjährige UV-Strahlung durch Sonnenlicht

  • Infrarotstrahlung (z. B. bei bestimmten beruflichen Belastungen)

  • Rauchen

  • Augenverletzungen, etwa durch Unfälle

  • Bestimmte Medikamente, vor allem eine langfristige Kortison-Einnahme

  • Vorangegangene Augenoperationen, insbesondere nach Entfernung des Glaskörpers

 

Diese Faktoren können einzeln oder gemeinsam dazu beitragen, dass sich die Augenlinse schneller eintrübt und ein behandlungsbedürftiger Grauer Star entsteht.

grauer star

Graue Star (Video)

Grauer Star lässt sich mit Medikamenten nicht behandeln. Aber mit einer Operation kann der Arzt die getrübte Linse durch eine künstliche ersetzen. Hier beantworten wir im Video zum Grauen Star vorab alles was für Sie von Interesse sein kann.

Grauer Star: wann spätestens operieren?

Informationen zum Grauen Star

Welche Symptome treten beim Grauen Star (Katarakt) auf?

Der Graue Star führt zu einer langsamen Eintrübung der Augenlinse. Da die Linse eine zentrale Rolle beim Scharfstellen des Sehens spielt, wirkt sich diese Veränderung direkt auf die Sehqualität aus. Die Symptome entwickeln sich schleichend, schmerzfrei und oft über Jahre hinweg, weshalb sie anfangs nicht immer sofort bemerkt werden.

 

Typische Anzeichen eines Grauen Stars sind:

Verschwommenes und getrübtes Sehen

Viele Betroffene beschreiben ihr Sehen, als würden sie durch einen grauen oder milchigen Schleier blicken. Die Sicht wirkt unscharf, selbst mit einer Brille oder Kontaktlinsen lässt sich dies nicht mehr vollständig ausgleichen.

 

Nachlassende Farbintensität

Farben erscheinen zunehmend blasser und weniger lebendig. Besonders Gelb-, Blau- und Grüntöne verlieren an Klarheit, was häufig erst im direkten Vergleich auffällt.

 

Verminderte Kontrastwahrnehmung

Unterschiede zwischen hell und dunkel lassen sich schlechter erkennen. Dadurch wird es schwieriger, Stufen, Bordsteine oder Unebenheiten wahrzunehmen – ein erhöhtes Sturzrisiko kann die Folge sein.

 

Erhöhte Lichtempfindlichkeit

Viele Patienten empfinden helles Licht, Sonnenlicht oder Scheinwerfer als unangenehm blendend. Besonders nachts kann es zu starker Blendung und Lichtstreuung kommen, zum Beispiel durch entgegenkommende Autos.

 

Verschlechtertes Sehen in der Dämmerung und bei Nacht

Das Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen nimmt deutlich ab. Nachtfahrten werden zunehmend anstrengend oder unsicher.

 

Eingeschränkte räumliche Wahrnehmung

Entfernungen und Tiefen lassen sich schlechter einschätzen. Dies kann sich beim Gehen, Treppensteigen oder Autofahren bemerkbar machen.

 

Abnahme der Sehschärfe in der Ferne

Häufig verschlechtert sich vor allem das Sehen in die Ferne, etwa beim Lesen von Verkehrsschildern oder beim Fernsehen.

 

Symptome im fortgeschrittenen Stadium

In einem weiter fortgeschrittenen Stadium kann die Augenlinse von außen grau-weißlich erscheinen. Das Sehvermögen ist dann deutlich eingeschränkt und der Schleier im Sichtfeld wird immer dichter.

 

Verlauf der Erkrankung

Der Graue Star entwickelt sich in der Regel langsam und ohne Schmerzen. Gerade deshalb werden die Veränderungen häufig erst spät wahrgenommen. Autofahrer bemerken die Einschränkungen oft früher, da das Sehvermögen beim Fahren – insbesondere bei Dunkelheit – besonders stark gefordert ist.

Bleibt der Graue Star unbehandelt, kann die zunehmende Linsentrübung im Laufe der Zeit zu einer starken Sehbehinderung bis hin zur Erblindung führen. Eine rechtzeitige augenärztliche Untersuchung ermöglicht jedoch eine frühzeitige Diagnose und eine gezielte Behandlung.

 

Wann sollte man mit Grauem Star zum Augenarzt gehen?

 

Der Graue Star entwickelt sich meist langsam und unauffällig. Da die Veränderungen schleichend auftreten und zunächst nur geringe Beschwerden verursachen, bleibt die Linsentrübung oft lange unbemerkt. Besonders betroffen sind Menschen ab dem 50. Lebensjahr – mit zunehmendem Alter steigt das Risiko weiter an.

Aus diesem Grund empfehlen wir, spätestens ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich eine augenärztliche Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen. So können Veränderungen an der Augenlinse frühzeitig erkannt und der richtige Zeitpunkt für eine Behandlung rechtzeitig festgelegt werden.

Der Graue Star unterscheidet sich dabei deutlich vom Grünen Star (Glaukom):

In den meisten Fällen ist der Graue Star gut behandelbar und vollständig heilbar. Durch einen gezielten Eingriff kann die getrübte Linse ersetzt und das Sehvermögen deutlich verbessert werden.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, denn ein unbehandelter Grauer Star kann das Sehen zunehmend verschlechtern und die Lebensqualität erheblich einschränken – etwa beim Lesen, Autofahren oder im Alltag. Regelmäßige Kontrollen helfen, Sehkraft und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Intraokularlinsen: Standard- und Sonderlinsen

Mit speziellen Kunstlinsen können wir nicht nur Grauen Star behandeln, sondern auch Sehfehler wie Alterssichtigkeit (Presbyopie) oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigieren. So erreichen viele Patienten ein klares Sehen ohne Brille – in der Ferne, Nähe und dazwischen.

Wie funktionieren moderne Intraokularlinsen?
Diese Linsen bestehen aus hautverträglichem Acrylmaterial mit einem optischen Kern (Optik) und Haltehäuten (Haptik). Die ideale Stärke wird individuell per Biometrie (Augenmessung) berechnet – oft unterschiedlich für jedes Auge.
Heute gibt’s passende Linsen für jedes Sehbedürfnis: monofokal (ein Fokuspunkt) oder multifokal (mehrere), plus torische Varianten gegen Astigmatismus.
Die wichtigsten Linsentypen im Überblick

Verschiedene Linsen für das Auge

Standardlinsen (ohne Aufpreis):

Monofokale asphärische Linsen

• Scharfes Sehen entweder in der Ferne oder Nähe (je nach Einstellung).
• Brille für den anderen Bereich bleibt nötig – z. B. Lesebrille.
• Optional mit Blaulichtfilter für besseren Kontrast.

 

Sonderlinsen (mit Aufpreis):

 

Multifokale Linsen

Mehrere Fokuspunkte für brillenfreies Sehen in Ferne und Nähe.
• Viele Patienten brauchen danach gar keine Brille mehr.

Torische Linsen

• Speziell bei starker Hornhautverkrümmung: brillenfrei in der Ferne.

Multifokal-torische Linsen

• Kombi-Power: Korrigiert Astigmatismus und ermöglicht brillenfreies Sehen überall.

Wir beraten Sie nach ausführlicher Untersuchung und passen alles an Ihre Augen und Wünsche an.
Hinweis zu Kosten: Gesetzliche Kassen übernehmen Standardlinsen. Für Sonderlinsen prüfen Sie bitte bei Ihrer privaten Krankenkasse – wir stellen nach der Untersuchung einen Kostenübernahmegesuch zur Verfügung.

Symptome und Ursachen des Grauen Stars

Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine der häufigsten Augenerkrankungen weltweit und betrifft vor allem ältere Menschen. Dabei kommt es zu einer fortschreitenden Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Diese Linse sorgt normalerweise dafür, dass Licht klar auf die Netzhaut gelenkt wird. Wird sie trüb, verschlechtert sich das Sehvermögen zunehmend.

Zu den typischen Symptomen des Grauen Stars gehört zunächst ein schleichender Verlust der Sehschärfe. Viele Betroffene bemerken anfangs nur leichte Veränderungen und führen diese häufig auf normale Alterserscheinungen zurück. Das Sehen wirkt unscharf oder wie durch einen Schleier. Farben erscheinen blasser und Kontraste werden schlechter wahrgenommen. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dämmerung treten die Beschwerden oft deutlicher auf.

Ein weiteres häufiges Symptom ist eine erhöhte Blendempfindlichkeit. Helles Sonnenlicht, entgegenkommende Autoscheinwerfer oder künstliche Lichtquellen können als unangenehm empfunden werden. Vor allem beim Autofahren in der Nacht fühlen sich viele Betroffene zunehmend unsicher. Manche Menschen berichten außerdem über Doppelbilder oder häufig wechselnde Sehschärfen trotz neuer Brille.

Die Ursachen für den Grauen Star sind vielfältig. In den meisten Fällen handelt es sich um einen natürlichen Alterungsprozess der Augenlinse. Mit zunehmendem Alter verändern sich Eiweißstrukturen innerhalb der Linse, wodurch diese langsam eintrübt. Deshalb tritt der altersbedingte Graue Star besonders häufig ab dem 60. Lebensjahr auf.

Daneben gibt es jedoch weitere Risikofaktoren, die die Entstehung einer Katarakt begünstigen können. Dazu zählen unter anderem Diabetes mellitus, Rauchen, starke UV-Strahlung, langjährige Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortison sowie Stoffwechselerkrankungen. Auch Verletzungen des Auges oder genetische Veranlagungen können eine Rolle spielen.

Da sich der Graue Star meist langsam entwickelt, bleiben die Beschwerden oft lange unbemerkt. Regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Moderne Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen heute eine sehr erfolgreiche Therapie und können die Sehqualität häufig deutlich verbessern.

Was für Betroffene bei Grauem Star besonders wichtig ist

Für Menschen mit Grauem Star ist es besonders wichtig, Veränderungen des Sehvermögens frühzeitig ernst zu nehmen und regelmäßig augenärztliche Untersuchungen wahrzunehmen. Da sich die Erkrankung meist langsam entwickelt, gewöhnen sich viele Betroffene zunächst an die schleichende Verschlechterung ihrer Sicht. Unscharfes Sehen, erhöhte Blendempfindlichkeit oder Schwierigkeiten beim Lesen und Autofahren werden häufig lange unterschätzt.

Eine frühzeitige Diagnose spielt jedoch eine entscheidende Rolle. Moderne Untersuchungsmethoden ermöglichen es heute, den Zustand der Augenlinse genau zu beurteilen und den richtigen Zeitpunkt für eine Behandlung festzulegen. Je früher Einschränkungen erkannt werden, desto besser lässt sich die Sehqualität langfristig erhalten.

Besonders wichtig ist außerdem, den Alltag an die veränderte Sehfähigkeit anzupassen. Gute Beleuchtung in Wohnräumen, kontrastreiche Umgebung und das Vermeiden von Stolperfallen können helfen, Unfälle und Unsicherheiten zu reduzieren. Viele Betroffene fühlen sich durch eingeschränktes Sehen im Straßenverkehr oder bei alltäglichen Aufgaben zunehmend verunsichert. Deshalb sollte auch die eigene Sicherheit immer im Mittelpunkt stehen.

Darüber hinaus spielt die allgemeine Gesundheit eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen und Antioxidantien, ausreichend Bewegung sowie der Schutz der Augen vor starker UV-Strahlung können die Augengesundheit positiv beeinflussen. Auch das Rauchen gilt als Risikofaktor und sollte möglichst vermieden werden.

Wenn der Graue Star weiter fortschreitet und die Lebensqualität deutlich einschränkt, kann eine Operation sinnvoll werden. Die Katarakt-Operation zählt heute zu den häufigsten und sichersten Eingriffen in der Augenheilkunde. Dabei wird die eingetrübte Linse durch eine künstliche Linse ersetzt. Viele Patientinnen und Patienten berichten nach dem Eingriff über eine deutlich verbesserte Sehqualität und mehr Sicherheit im Alltag.

Neben der medizinischen Behandlung ist auch die psychische Belastung nicht zu unterschätzen. Sehprobleme können Unsicherheit, Rückzug oder Ängste auslösen. Deshalb ist es wichtig, offen über Beschwerden zu sprechen und sich frühzeitig beraten zu lassen. Gute Aufklärung, regelmäßige Kontrollen und moderne Therapieverfahren helfen Betroffenen dabei, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Woran erkenne ich, dass eine Operation beim Grauen Star sinnvoll wird?

Der Graue Star entwickelt sich oft langsam und beinahe unbemerkt. Viele Betroffene merken zunächst nur kleine Veränderungen: Straßenschilder wirken verschwommen, Licht blendet stärker oder Gesichter lassen sich aus der Entfernung schlechter erkennen. Doch mit der Zeit kann sich die Sehverschlechterung deutlich bemerkbar machen – und genau dann stellt sich häufig die Frage, ob eine Operation notwendig wird.

Warnzeichen können sein, dass alltägliche Situationen zunehmend unsicher werden. Besonders nachts fühlen sich viele Menschen beim Autofahren unwohl, weil entgegenkommende Scheinwerfer stark blenden oder Konturen verschwimmen. Auch Treppen, Bordsteine oder Hindernisse werden manchmal zu spät erkannt. Manche Betroffene beschreiben das Gefühl, als würden sie ständig durch einen grauen Schleier sehen.

Wenn Lesen anstrengend wird, Farben matt erscheinen oder selbst neue Brillen keine wirkliche Verbesserung mehr bringen, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass die natürliche Augenlinse bereits stärker eingetrübt ist. Viele Menschen ziehen sich in dieser Phase unbewusst zurück, vermeiden Autofahrten oder fühlen sich im Alltag zunehmend unsicher.

Besonders wichtig ist: Der Graue Star verschwindet nicht von allein. Ohne Behandlung kann die Eintrübung weiter fortschreiten und das Sehvermögen immer stärker beeinträchtigen. In fortgeschrittenen Fällen wird das Sehen deutlich eingeschränkt und alltägliche Aufgaben werden zur Belastung.

Eine Operation wird meist dann sinnvoll, wenn die Sehqualität die Lebensqualität spürbar beeinflusst. Moderne Katarakt-Operationen gehören heute zu den sichersten Eingriffen der Augenheilkunde und ermöglichen vielen Betroffenen wieder ein deutlich klareres und helleres Sehen.

Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt helfen dabei, den richtigen Zeitpunkt für die Behandlung zu erkennen und Unsicherheiten frühzeitig zu vermeiden.

Wie schnell verschlechtert sich meine Sehkraft beim Grauen Star?

Viele Menschen fragen sich nach der Diagnose Grauer Star, wie schnell sich ihre Sehkraft verändern wird. Die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen entwickelt sich die Erkrankung langsam über mehrere Jahre. Wie schnell die Sehverschlechterung fortschreitet, ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Zu Beginn bemerken viele Betroffene nur kleine Veränderungen. Farben wirken blasser, das Sehen wird unschärfer oder helles Licht blendet stärker als früher. Häufig treten die Beschwerden zunächst beim Lesen, Autofahren oder bei schlechten Lichtverhältnissen auf. Da sich die Veränderungen schleichend entwickeln, gewöhnen sich viele Menschen unbewusst an die schlechtere Sicht.

Mit der Zeit kann die Eintrübung der Augenlinse jedoch stärker werden. Dadurch nimmt die Sehschärfe weiter ab und alltägliche Aufgaben fallen zunehmend schwerer. Besonders das Autofahren bei Nacht oder das Erkennen von Gesichtern kann dann problematisch werden.

Wie schnell sich der Graue Star entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Alter spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch Erkrankungen wie Diabetes, Rauchen, starke UV-Belastung oder bestimmte Medikamente können das Fortschreiten beeinflussen.

Wichtig zu wissen: Nicht jeder Graue Star muss sofort operiert werden. Entscheidend ist vor allem, wie stark die Sehverschlechterung die Lebensqualität beeinträchtigt. Viele Menschen kommen zunächst noch gut mit einer angepassten Brille zurecht. Erst wenn der Alltag deutlich eingeschränkt wird, kann eine Operation sinnvoll sein.

Regelmäßige augenärztliche Kontrollen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den richtigen Zeitpunkt für eine Behandlung festzulegen. Moderne Operationsverfahren ermöglichen heute in vielen Fällen eine deutliche Verbesserung der Sehqualität und mehr Sicherheit im Alltag.

Wie läuft eine Operation beim Grauen Star ab?

Die Operation des Grauen Stars gehört heute zu den häufigsten und sichersten Eingriffen in der Augenheilkunde. Viele Betroffene sind dennoch vor dem Eingriff unsicher und möchten wissen, was genau während der Behandlung passiert.

Bei der Operation wird die eingetrübte natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Ziel des Eingriffs ist es, das Sehvermögen wieder deutlich zu verbessern und den Alltag für die Patientinnen und Patienten zu erleichtern.

Der Eingriff erfolgt in den meisten Fällen ambulant. Das bedeutet, dass man nach der Operation normalerweise noch am selben Tag wieder nach Hause gehen kann. Vor der Behandlung wird das Auge mit speziellen Tropfen vorbereitet und örtlich betäubt. Dadurch verspüren die meisten Menschen während der Operation keine Schmerzen.

Die eigentliche Operation dauert meist nur wenige Minuten. Über einen sehr kleinen Schnitt am Auge entfernt der Augenarzt die getrübte Linse mithilfe moderner Ultraschalltechnik. Anschließend wird die künstliche Intraokularlinse eingesetzt. Diese bleibt dauerhaft im Auge und übernimmt die Funktion der natürlichen Linse.

Während des Eingriffs sehen viele Betroffene lediglich Licht oder verschwommene Bewegungen. Schmerzen treten normalerweise nicht auf. Nach der Operation wird das Auge geschützt und die Patientinnen und Patienten erhalten Augentropfen für die Heilungsphase.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann das Sehen noch leicht verschwommen sein. Viele Menschen bemerken jedoch bereits kurze Zeit später eine deutliche Verbesserung ihrer Sehqualität. Farben wirken oft klarer und das Sehen insgesamt heller und schärfer.

Wichtig ist, die Hinweise des Augenarztes nach der Operation genau einzuhalten. Dazu gehören regelmäßige Kontrolltermine sowie das Vermeiden starker körperlicher Belastung in den ersten Tagen.

Die moderne Katarakt-Operation bietet heute sehr gute Erfolgsaussichten und hilft vielen Menschen dabei, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Die Operation des Grauen Stars gehört heute zu den häufigsten und sichersten Eingriffen in der Augenheilkunde. Viele Betroffene sind dennoch vor dem Eingriff unsicher und möchten wissen, was genau während der Behandlung passiert.

Bei der Operation wird die eingetrübte natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Ziel des Eingriffs ist es, das Sehvermögen wieder deutlich zu verbessern und den Alltag für die Patientinnen und Patienten zu erleichtern.

Der Eingriff erfolgt in den meisten Fällen ambulant. Das bedeutet, dass man nach der Operation normalerweise noch am selben Tag wieder nach Hause gehen kann. Vor der Behandlung wird das Auge mit speziellen Tropfen vorbereitet und örtlich betäubt. Dadurch verspüren die meisten Menschen während der Operation keine Schmerzen.

Die eigentliche Operation dauert meist nur wenige Minuten. Über einen sehr kleinen Schnitt am Auge entfernt der Augenarzt die getrübte Linse mithilfe moderner Ultraschalltechnik. Anschließend wird die künstliche Intraokularlinse eingesetzt. Diese bleibt dauerhaft im Auge und übernimmt die Funktion der natürlichen Linse.

Während des Eingriffs sehen viele Betroffene lediglich Licht oder verschwommene Bewegungen. Schmerzen treten normalerweise nicht auf. Nach der Operation wird das Auge geschützt und die Patientinnen und Patienten erhalten Augentropfen für die Heilungsphase.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann das Sehen noch leicht verschwommen sein. Viele Menschen bemerken jedoch bereits kurze Zeit später eine deutliche Verbesserung ihrer Sehqualität. Farben wirken oft klarer und das Sehen insgesamt heller und schärfer.

Wichtig ist, die Hinweise des Augenarztes nach der Operation genau einzuhalten. Dazu gehören regelmäßige Kontrolltermine sowie das Vermeiden starker körperlicher Belastung in den ersten Tagen.

Die moderne Katarakt-Operation bietet heute sehr gute Erfolgsaussichten und hilft vielen Menschen dabei, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Wie lange dauert die Heilung?

Viele Patientinnen und Patienten möchten nach der Operation des Grauen Stars wissen, wann sie wieder normal sehen können und wie lange die Heilung dauert. In den meisten Fällen verläuft die Genesung schnell und ohne größere Beschwerden.

Direkt nach dem Eingriff kann das Auge zunächst noch leicht gereizt sein. Manche Menschen bemerken ein Fremdkörpergefühl, leichtes Tränen oder verschwommenes Sehen. Diese Beschwerden sind normalerweise vorübergehend und bessern sich oft bereits in den ersten Tagen deutlich.

Viele Betroffene stellen schon kurz nach der Operation fest, dass Farben heller wirken und das Sehen klarer wird. Bis sich das Auge vollständig stabilisiert hat, können jedoch einige Wochen vergehen. Die genaue Heilungsdauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt unter anderem vom allgemeinen Gesundheitszustand und dem Zustand des Auges ab.

In den ersten Tagen nach der Operation ist es wichtig, das Auge zu schonen. Schwere körperliche Belastungen, starkes Reiben am Auge oder Schwimmbadbesuche sollten zunächst vermieden werden. Außerdem erhalten Patientinnen und Patienten spezielle Augentropfen, die die Heilung unterstützen und Entzündungen vorbeugen.

Regelmäßige Kontrolltermine beim Augenarzt sind während der Heilungsphase besonders wichtig. Dabei wird überprüft, ob das Auge gut verheilt und sich die neue Linse richtig angepasst hat.

Die meisten Menschen können ihren normalen Alltag bereits nach kurzer Zeit wieder aufnehmen. Lesen, Fernsehen oder leichte Tätigkeiten sind oft schon wenige Tage nach dem Eingriff möglich. Autofahren sollte jedoch erst nach Rücksprache mit dem Augenarzt erfolgen.

Insgesamt zählt die Operation des Grauen Stars heute zu den sichersten und erfolgreichsten Eingriffen der modernen Augenheilkunde. Mit etwas Geduld während der Heilungsphase profitieren viele Betroffene schon bald von einer deutlich verbesserten Sehqualität.

Grauer Star, Symptome und Behandlung (Linsentrübung, Katarakt) 22. Januar 2019